Nacht der Pferde 2018 mit Superstar Clémence Faivre

„Mein ganzes Leben dreht sich um Pferde“

Clémence Faivre, Jahrgang 1981, zählt zu den derzeit gefragtesten Showreiterinnen Frankreichs. Mit ihrem Hengst Gotan wird sie erstmals im Rahmen der hannoverschen Messe Pferd & Jagd bei der Gala „Nacht der Pferde“ am 7. und 8. Dezember, jeweils von 19 Uhr an, auftreten. Die Französin hatte bereits als Trickreiterin und Stuntfrau in diversen Film- und Fernsehproduktionen für Furore gesorgt, bevor sie sich der Freiheitsdressur widmete. In Gotan hat sie einen perfekten Partner für eine perfekte Show auf höchstem Niveau. Clémence Faivre kombiniert Ästhetik und Eleganz mit Perfektion und Professionalität.

Sie treten mit Ihrem portugiesischen Hengst Gotan bei der Gala „Nacht der Pferde“ auf. Was ist das Besondere an diesem Pferd?
Gotan ist ein achtjähriger portugiesischer Rotfuchs. Er ist sehr intelligent, mutig, sensibel, witzig und elegant. Er hat zudem eine außerordentliche Begabung für perfekte Schrittwechsel bei der Freiheitsdressur. Seit zwei Jahren treten wir regelmäßig zusammen in Shows auf der ganzen Welt auf. Gotan ist ein phantastischer Partner.

 

Sie haben Ihre Karriere mit Trick Riding begonnen und unter anderem als Stuntwoman gearbeitet. Mittlerweile sind Sie eine Meisterin der Freiheitsdressur und der Hohen Schule. Wie kam es dazu?
Durch Leidenschaft und den Drang dazuzulernen. Immer habe ich spielerisch mit meinen Pferden trainiert und habe daran gearbeitet, die Freiheitsdressur zu perfektionieren. Dafür bin ich nach Spanien an die Königliche Hofreitschule im andalusischen Jerez gegangen und habe dort mit exzellenten Reitern wie Rafael Soto trainiert. Es war harte Arbeit, aber ich hatte auch das Glück, Gotan dort zum ersten Mal zu begegnen. Nach meiner Rückkehr aus Spanien habe ich damit begonnen, mich auch der Pferdezucht zu widmen.
Mein ganzes Leben dreht sich um Pferde.

Wie schwierig ist die Arbeit mit Hengsten, wenn man, wie Sie, auf Ruhe und Harmonie setzt und nicht auf reine Action?
Die größte Herausforderung ist der häufige Wechsel der Aufführungsorte. Den Pferden bleibt nicht viel Zeit, sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Es ist dann sehr schwer, ihre Aufmerksamkeit zu erlangen, weil sie voller Neugier, Erwartung und Energie sind. Ansonsten sind sie sehr ruhig und ernsthaft bei der Sache, wenn ich mit ihnen arbeite. Oft vergesse ich dabei sogar, dass sie Hengste sind. Es gibt Wallache und Stuten, die viel komplizierter sind. Wie sich ein Pferd verhält, hängt immer vom Charakter ab und der Art und Weise, wie man mit ihm arbeitet.

 

Was ist der Höhepunkt Ihrer Show in Hannover?
Ich zeige meine Freiheitsdressurnummer, ohne Zügel. Darüber hinaus präsentiere ich einen wahren Kulturmix: Elemente aus allen Disziplinen, die ich so liebe. Dazu zählen die Hohe Schule, die traditionelle spanische Reitweise Doma Vaquera und die klassische Dressur.

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